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| DIE RASSE | DER RASSESTANDARD | BÜCHER | GESUNDHEIT | AUSSTELLUNGEN | ||
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Als
ich noch klein war und wir sind spazieren gegangen wurde Susi immer
wieder gefragt: "Jööö ist der aber süß
- ist das ein Pudel ?" oder "Stimmt´s, das ist doch
ein Afghane?" . |
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Der
Briard ist ein eleganter Hund mit langem Haarkleid. Die Größe
der Rüden liegt zwischen 62-68 cm und die der Hündinnen zwischen
56-65 cm. Die Fellfarben sind schwarz (noir), weizenfarben (fauve) und
grau (gris). Fell und die Farbe brauchen ca. 3 Jahre bis sie endgültig
ausgeprägt sind. So kommen die meisten grauen Briards schwarz auf
die Welt und wechsel erst im Laufe der Jahre die Farbe. |
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FCI
- Standard Nr. 113- Übersetzung aus
dem Französischen Kurzer
historischer Überblick Allgemeine
Erscheinung Kopf Schädelbereich Gesichtsbereich Hals Körper Rute Rückenlinie. Vorderläufe Hinterläufe Gangwerk Behaarung Größe Jede
Abweichung vom zuvor Gesagten muß als Fehler angesehen werden,
der entsprechend seiner Schwere und den Folgen für Gesundheit und
Wohlergehen des Hundes bestraft wird. Jeder
Hund mit offensichtlichen körperlichen oder Verhaltensanomalien
wird disqualifiziert. QUELLE:
www.barmin.net - DIE
BRIARDDATENBANK
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BÜCHER
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Hier möchten ich kurze Erklärungen - vor allem zu den Abkürzugen geben - alle schreiben immer von HD, ED , CSNB , wie wichtig die Untersuchungen sind, usw. aber was sagt die Abkürzung HD oder CSNB einem Laien? Bei mir in der Firma würden alle glauben, wir sprechen von nem Motorrad... ;o)) Selbst manche Tierärzte, bin ich drauf gekommen, machen große Augen, wenn man sagt, ich brauch für meinen Hund einen CSNB-Test...Daher hier kurze Beschreibungen und Links zu ausführlicheren Abhandlungen:
Hüftgelenksdysplasie (HD) ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks Die HD ist zu großen Teilen genetisch bedingt. Da falsche Ernährung und Haltung die Entstehung und das Fortschreiten der Krankheit begünstigen können, spricht man von einem multifaktoriellen (von vielen Faktoren abhängigen) Geschehen. Banal
erklärt: Der Oberschenkelkopf findet in der Hüftgelenkspfanne
(Acetabulum) nur ungenügenden Halt. Eine zuverlässige Möglichkeit, den Schweregrad der Erkrankung zu erkennen, ist die Röntgenuntersuchung. Dabei müssen die Gelenke überstreckt werden, was beim Vorliegen einer HD starke Schmerzen verursacht. Daher wird sie unter Kurznarkose durchgeführt. Voraussetzung für eine aussagekräftige Diagnose ist die exakte Positionierung des Tieres in Rückenlage mit gestreckten, parallel gelagerten Oberschenkeln und rechtwinklig zum Strahlengang eingedrehten Kniescheiben. Zusätzliche Aufnahmen können in „Froschhaltung“ der Oberschenkel oder im seitlichen (latero-lateralen) Strahlengang erfolgen. Ein wesentliches Auswertungskriterium ist der Norberg-Winkel. Er ist als der Winkel definiert, der zwischen der Verbindungslinie der Zentren der beiden Oberschenkelköpfe und dem vorderen Pfannenrand abgetragen wird (siehe Abbildung). Bei einem HD-freien Tier sollte er mehr als 105° betragen. Weitere Beurteilungskriterien sind die Kongruenz von Oberschenkelkopf und Gelenkpfanne, die Weite des Gelenkspaltes, die Pfannenkontur, die Kontur des Oberschenkelkopfes sowie das Vorhandensein von Hinweisen auf arthrotische Prozesse wie walzenförmige Verdickungen des Oberschenkelhalses, Randwülste an der Gelenkpfanne, unter dem Knorpel befindliche Verdichtungen der Knochensubstanz im Pfannenbereich und die Einlagerung von Knochenmaterial am Ansatz der Gelenkkapsel (Morgan-Linie). Fazit: HD ist nicht heilbar und selbst bei gewissenhafter Zucht nicht immer ausschließbar Gewisse Beigaben (Grünlippen-Muschel-Extrakt) fördert im Wachstum den Knochen- und Knorpelaufbau und können die Entwicklung im Wachstum der Gelenke positiv beieinflussen. Hunden mit HD kann z.B. durch Goldimplantate, gezieltem Muskelaufbau (Schwimmen, Unterwasserlaufband), schonende Haltung (z.B. nicht zu viel Springen, Treppensteigen usw.) geholfen werden. Teure Alternative in schweren Fällen - künstliches Hüftgelenk. Mit Hunden, die HD haben, darf unter keinen Umständen gezüchtet werden, dabei sollte unbeding auch die Verwandtschaft berücksichtig werden. Daher ist es von großer Wichtigkeit für jeden Züchter zu wissen, was bei den HD-Ergebnissen der von ihm gezüchteten Welpen herauskommt. Beim Briard hat der ÖKV in Österreich für die Zucht eine Liste von offiziellen Tierärtzen zusammengestellt. Wenn man seinen Hund in Zukunft daher zur Zucht oder für Deckungen einsetzen will, sollte man das HD-Röntgen unbedingt bei einem dieser Ärtzte machen lassen. Text-Quelle: WIKIPEDIA
CSNB
(Congenital Stationary Nightblindness) Die CSNB oder Nachtblindheit beim Briard
ist eine Augenerkrankung, die vererbt wird. Banal beschrieben wird diese Krankheit wie folgt vererbt: Getestete Hund kann man in 3 Kategorien einteilen: der
Hund ist CSNB-frei (frei vom verantwortlichen Gen = homozygote gesund) - hier kann die Krankheit
nie auftreten Fazit für die Zucht: Es gibt zwar in Österreich (noch) keine Vorschriften für Züchter was CSNB-Tests und Verpaarungen anbelangt - aber die einzigen zwei Verpaarungsmöglichkeiten für verantwortungsvolle Züchter sind wohl ausschließlich die beiden Varianten: a) dass beide Elterntiere sind homozygote gesund sind =>> dann sind zu 100% die Welpen gesund b) 1 Elternteil ist ein homozygote gesund (frei) & 1 Elternteil Carrier =>> 50% der Welpen sind gesund die anderen 50% können max Träger werden, aber keiner der Welpen kann an der Nachtblindheit erkranken Wer mit CSNB-kranken Hunden oder mit 2 Trägern züchtet wird folgende Ergebnisse erwarten müssen: •
Beide Eltern sind nachtblind bedeutet: 100% Welpen sind krank/nachtblind Fazit: Nachtblindheit - eine nicht heilbare Krankheit, durch gezielte Zucht aber ausschließbar Weitere Infos sind auch hier zu finden: http://www.laboklin.de/de/tiergenetik/erbkrankheit_hund/hund_nachtblindheit_briard.htm
eU - Ektopischer Ureterer (im Volksmund: Pieselkrankheit) Bisher
eine eher tot.geschwiegene vererbliche Krankheit, die auch aufgrund
der Unwisseheit der Hundebesitzer bisher unerkannt und unbeachtet bleibt. Damit man diese vererbte Missbildung verstehen kann, muss man zuerst einmal wissen wie der gesunde Harnapparat funktioniert: Da sind zunächst die 2 Nieren mit den 2 Harnleitern (= die Verbindung von Niere zur Blase), dann geht es weiter mit der Blase und dann kommt die Harnröhre Bei
eU handelt es sich um eine angeborene Missbildung (Ektopischer Harnleiter): Größten Teils tritt Inkontinenz durch eU bei Hündinnen auf, aber auch Rüden können betroffen sein bzw. die Krankheit weitervererben. Die Gefahr besteht darin, dass es Fälle gibt, wo zwar eine Missbildung besteht, aber dennoch keine Inkontinenz auftritt - dh man denkt man hätte einen geunden Hund. Bedingt durch den eU kommt es aber zu einem permanenten Rückstau des Harns in das Nierenbecken. Durch die ständige Ausweitung des Nierenbeckens kann das Nierengewebe zerstört werden. Fazit: Angeborene Krankheit, die nur durch eine chirurigische Behandlung behoben werden kann, allerdings auch von vermeindlich gesunden Tieren (da nicht getestet) weitervererbt wird.
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AUSSTELLUNGEN - ERKLÄRUNG ZU DURCHFÜHRUNG UND TITELN Ausstellungen - je nach Empfinden des Hundebesitzers machen Ausstellungen riesigen Spaß und werden quasi zum Hobby, für andere wiederum ist es eher eine Qual und sie besuchen wirklich nur die nötigsten Ausstellungen. Für Hunde die von klein auf aus solche Ausstellungen mitgenommen werden, sind diese ziemlich "normal", für Hunde die nur hie und da, und auch erst mit fortgeschrittenem Alter dorthin geführt werden, meist ein riesen Stress. Auf Ausstellungen kann man aber auch viele Leute kennen lernen, Freunde wieder treffen und Erfahrungen austauschen. Ausstellungen sollten auch Nichthundebesitzer, die Interesse an einer bestimmten Rasse haben, die Möglichkeit geben, sie diese live anzusehen. Nirgendwo anders kann man so toll und meist auch viel günstiger Shoppen als auf Hundeausstellungen. Man findet dort wirklich alles was das Hundebesitzer und Hundeherz begehrt - oft Dinge, die man im normalen Tiergeschäft gar nicht bekommt. Meine Hunde haben FCI/ÖKV-Papiere. Daher besuchen wir auch FCI-Ausstellungen. Da
gibt es Nationale Ausstellungen (NA/ CACA-Schauen), Internationale Ausstellungen
(IHA, CACIB-Schauen)
Zu Beginn aber erst mal eine Erklärung was FCI und ÖKV eigenlich heißt: FCI = Die Fédération Cynologique Internationale ist die Weltorganisation der Kynologie. Sie umfasst zur Zeit 83 Mitglieds- und Partnerländer (nur ein Verband pro Land), welche ihrerseits eigene Ahnentafeln ausstellen und die Richter ausbilden. Die F.C.I. garantiert innerhalb ihrer Organisation die gegenseitige Anerkennung der Abstammungsurkunden (Pedigrees) der Länder, wie auch der Richter. Angeschlossen an diese Weltorganisation
ist bei uns in Österreich der Dachverband "ÖKV" Durch diesen Anschluß an die FCI ist gewährleistet, dass ein Briard in Österreich gleich aussehen soll/muß wie in Norwegen oder Spanien und/oder, dass ein Hund der in Italien eine IPO3 Prüfung ablegt, genau das selbe können/leisten muß, wie wenn er die Prüfung in Deutschland ablegt. Es sind einfach einheitliche Normen, die festgelegt sind um zu gewährleisten, dass die Zucht einer bestimmten Rasse in den verschiedenen Ländern einheitlich verläuft. Dafür gibt es auch einen "RASSESTANDARD" (siehe Rassestandard für den Briard), dort wird festgelegt, wie ein Hund einer Rasse auszusehen hat, und nach diesem Standard wird von einem Formwertrichter auch bewertet, wie schön der Hund ist - genauer gesagt in wievielen Punkten er dem Standard entspricht. Entspricht er in gewissen Punkten dem Standard nicht oder nicht ganz, ist das der Grund, warum der Hund vielleicht nicht die beste Bewertung bekommt. Die Hunde werden nach Geschlecht getrennt und in Altersgruppen bewertet, in manchen Europäischen Ländern werden Briards auch noch nach Farben getrennt (schwarz/grau und fauve), was in meinen Augen durchaus Sinn macht, da ein fauver Briard und ein schwarzer Briard einfach ganz anders wirken und in vielen Fällen hier der "Geschmack" des Richters den Ausschlag über den Sieg gibt. In fast allen Europäischen
Ländern gibt es Ausstellungsverbot für kupierte Hunde - hier
in Österreich waren wir relativ spät dran, was das Ausstellungsverbot
betrifft: Kupierte Hunde die nach dem 1.1.2008 HIER FINDET IHR DIE ÖSTERREICHISCHE AUSSTELLUNGSORDNUNG da ist alles ganz genau beschrieben. Kurzzusammenfassung zu den Klassen, Bewertungen und Titeln: Einteilung der Altersklassen: Jüngstenklasse , 6 –
9 Monate Bewertungen: (Jüngstenklasse) VV= Vielversprechend oder V=versprechend oder nicht entsprechend Alle weiteren Klassen: Stehen nun mehrere Hunde in einer Klasse, werden sie aufgrund ihrer Schönheitsmerkmale und ihrer Präsentation gereiht. Platz 1 bis 4, egal wie der Formwert ausgefallen ist. Weitere Hund werden dann nicht mehr gereiht, sondern erhalten nur noch die Formwertnote das kann z.B. sein V1, V2, V3, SG4, SG, SG kann aber genau so z.B. sein SG1, SG2, G3. Titel: Hunde mit V1 können eine Anwärterschaft auf den Nationalen (österr) Champion erhalten = CACA, dieser Titel muß aber vom Richter nicht vergeben werden, wenn dieser der Auffassung ist, dass der Hund keine Championqualitäten hat. Der zweitschönste Hund erhält für gewöhnlich das Reserve CACA In der Jugendklasse erhält der V1 Hund den Titel Jugendbester und die Anwärterschaft auf den Österreichischen Jugend-Champion (JB). Auch diese Anwärterschaft muß der Richter nicht vergeben. In der Veteranenklasse wird die Anwärterschaft auf den Veteranen-Champion vergeben. Wurden nur in jeder Klasse die V1-Hunde ermittelt, werden alle V1/CACA Hündinnen (Zwischenklasse bis Championklasse) miteinander verglichen und es wird die Schönste der Hündinnen ermittelt, die dann das CACIB (= Anwärterschaft des INTERNATIONALEN FCI-CHAMPION) erhält. Der zweitschönste erhält das RCACIB (Reserve CACIB). Das selbe wird bei den Rüden gemacht. Wenn die CACIB Hündin und der CACIB Rüde fest stehen, dann geht es weiter und gemeinsam mit dem Jugendbesten-Rüden und der Jugendbesten-Hündin wird schußendlich das BOB (Best of Breed) ermittelt. Der BOB-Hund hat die Möglichkeit, sich am Nachmittag mit allen anderen BOB-Hunden der anderen Rassen im Ehrenring zu präsentieren. Dort kann er dann noch folgende Titel erringen: BOG – Bester der FCI – Gruppe, BOD – Bester des Tages, BIS – BEST IN SHOW Es gibt auf den meisten Ausstellungen dann noch weitere Präsentationen wie z.B: Junior-Händling (Vorführung durch Kinder/Jugendliche), Paarklasse oder Zuchtgruppe. Wen das interessiert, bitte in der Ausstellungsordnung nachzulesen.
Wie wird mein Hund nunmehr CHAMPION? Den Jugendchampion erhält mein Welpe/Junghund, wenn er 3 x Jugendbester wurde (oder alternativ 2x Jugendbester und 1x CACA in der Zwischenklasse) Den Österreichischen Champion erhält ein Briard, wenn er 3x CACA in der Gebrauchshundeklasse erlangt hat, oder alternativ 6x CACA in der Zwischen + offenen Klasse. Dafür muss zwischen dem ersten und letzten CACA jedoch 1 Jahr + 1 Tag liegen. Den Internationalen Champion erhält ein Briard, wenn er 2 CACIB in 2 verschiedenen Ländern unter 2 verschiedenen Richtern erhält, die IPO-Prüfung abgelegt hat (Abt. A mit mind. 70% der Maximalpunkte, Abt. C mit mind. 80% der Maximalpunkte), und zwischen 1sten und 2ten CACIB muss mind. 1 Jahr und 1 Tag liegen. Hier die Reglement der FCI diesbezüglich Den Veteranenchampion erhält ein Hund wenn er 3 Anwärterschaften auf den Veteranenchampion gesammelt hat.
Aussagekräftigste Bewertungen erhält man klarerweise auf Spezialschauen, bei Spezialrichtern, die sich mit der Rasse Briard seit jahr/zehnt/en beschäftigen. Wenn man also wissen will woran man wirklich ist, sollte man unbedingt international unterwegs sein, sich der Bewertung von Spezialrichtern bei Clubschauen oder Selektionen stellen z.B. auch im Ursprungsland des Briards - in FRANKREICH, dann dann weiß man erst, was man an der Leine führt!
ES
IST SICHER SEHR INTERESSANT AN SOLCHEN AUSSTELLUNGEN TEILZUNEHMEN, ABER
EGAL WIE ES AUSGEHT:
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